Netzwerk Lernpfarreien

Termine 2018

8. September 2018 – 9.30 bis 14 Uhr in Duderstadt

SegensOrte – Wege zu einer postmodernen Kirchenvision

Segen ist universal. Und vor allem zeigt sich, dass über Erfahrungen des Segens eine tiefe geistliche Gemeinsamkeit entstehen kann. Menschen tauschen sich aus, Christen und Menschen anderer Überzeugungen – sie alle entdecken den Segen Gottes in ihrem Leben. Was bedeutet das für das Kirchenverständnis? Es wird offener, flüssiger und orientiert sich auf das Reich Gottes, das schon mitten unter uns ist.

In den vergangenen zwei Jahren ist so in Duderstadt unter dem Stichwort der „SegensOrte“ fast so etwas wie eine Leitvision entstanden... Diese Erfahrung kennen lernen, das wollen wir am 8. September Treffpunkt: St. Ursula-Schule, Christian-Blank-Str. 22

Anmeldungen bis 1. September 2018 (Teams, die am Vorabend anreisen wollen, mögen sich bitte bis zum 10. August) bei Frau Vockroth - segensorte@bistum-hildesheim.de

27./28. Oktober 2018 – Sa. 18 Uhr bis So. 14 Uhr in Warburg

Liturgie als Gemeindeentwicklung

Die sonntägliche Liturgie und Gemeindeversammlung gehören – gerade auch dann, wenn es weniger Priester gibt – zur inneren Mitte der Gemeinde. In der Pfarrei in Warburg ist noch mehr daraus geworden als nur eine spannende liturgische Entwicklung, bei der die Sonntagseucharistie in die Nachbargemeinde gebracht wird. Es wurde ein Gemeindeentwicklungsprozess, der viele Menschen zu selbstbewussten Christinnen und Christen gemacht hat.Ein Prozess, der auch und gerade in Diasporabistümern spannend werden kann.

Anmeldung bis 14. Oktober 2018 bei Frau Vockroth - loki@bistum-hildesheim.de

1. Dezember 2018 – 10 bis 16 Uhr in Wolfenbüttel

Kirchenentwicklung mit Vision – Die Wolfenbütteler Erfahrung

Die Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel ist seit Jahren auf einem spannenden Entwicklungsweg. Die Perspektiven einer lokalen Verantwortung, einer lebensraumorientierten Kirchenentwicklung und einer Pastoral, die um die Neuentdeckung der Taufwürde kreist, sind hier zu entdecken.

Anmeldung bis 18. November 2018 bei loki@bistum-hildesheim.de (Teams, die am Vortag anreisen wollen, melden sich bitte bis 1. November bei uns)

Termine 2019

2. Februar 2019 – 10 bis 16 Uhr in Goslar

Die Goslarschen Höfe – eine andere Kirchenentwicklung

Innovation beginnt im Lebensraum. Das Projekt der Goslarschen Höfe ist als ökumenische Initiative ein Raum, in dem Kirche wächst – vielfältig und vielgestaltig. Wir laden ein, sich hier zu inspirieren. Denn dort, wo wir als Christ*innen den Lebensraum entdecken als Ort der Begegnung, dort erneuert sich die Kirche.

Anmeldung bis 18. Januar 2019 bei Frau Vockroth - loki@bistum-hildesheim.de

18./19. Januar oder 5./6. April 2019 – Fr. 15 Uhr bis Sa. 14 Uhr in Oberursel

Wie entwickelt man Visionen – und was folgt daraus?

Die Pfarrei in Oberursel wäre nur eine neustrukturierte XXL Pfarrei, wenn nicht ein genialer Visionsprozess stattgefunden hätte, der seit einiger Zeit Aufsehen erregt. Geht das überhaupt – eine gemeinsame Vision? Und was bedeutet das? Wie fängt man da an? Die Erfahrungen in Oberursel können uns inspirieren. Die Initiative für diese Reise nach Oberursel geht aus von der Pfarrei in Beverungen, einige Plätze für Teams sind frei.

Anmeldungen bei Stephan Massolle – massolle@gmx.de

5./6. Juli 2019 – Fr. 15 Uhr bis Sa. 12.30 Uhr in Hildesheim

Pfarreinetzwerk Jahrestreffen in Hildesheim

Wieder sind alle Pfarreien, die sich auf den Weg machen wollen zum Jahrestreffen des Netzwerks eingeladen. Das Thema und Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Willkommen im Zeitalter der Fragen

Bericht vom Treffen des Pfarreinetzwerkes 29. und 30. Juni 2018 in Hildesheim

Wir haben in den vergangenen drei Jahren ein Netzwerk aufgebaut, ein Netzwerk von Pfarreien, die sich auf den Weg gemacht haben, um ihre Zukunft zu gestalten. Das Netzwerk unterstützt diese Prozesse durch den Besuch bei spannenden Projekten: im vergangenen Jahr waren wir in Duderstadt, um den Weg der „SegensOrte“ zu verstehen, der dort zu einer geistlichen Visionsentwicklung geführt hat. Und wir waren in Oberursel, wo wir viel lernen konnten, wie auch hier eine echte partizipative Visionsentwicklung möglich ist. Vor allem wurde deutlich, dass „Visionen“ so etwas darstellen wie gemeinsame Grundorientierungen, die sich in der Gemeindeleitung vor Ort, für die Initiativen der Caritas inspirierend zeigen.

Einmal im Jahr jedoch gibt es ein Treffen des Netzwerkes mit einer besonderen Note. Es ist thematisch und eingeladen ist immer auch das Kirchenentwicklungsteam von Bukal Ng Tipan, das mit diesem Thema auch praktische Übungen und Werkzeuge vermittelt.

So war es auch dieses Jahr. Die 30 Teilnehmenden kamen nicht nur aus dem Bistum Hildesheim, sondern auch aus anderen Diözesen. Das Thema war mehr als spannend.

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Wir alle sind in Kirchenentwicklungsprozessen, und vieles hängt von den inneren „Bildern“ ab. In den vergangenen Jahren haben wir die fünf Kirchenentwicklungsbilder angeschaut und vielfach analysiert: von den Stärken und Schwächen einer Versorgungskirche, die ganz auf Beziehungen der Einzelnen zum Pfarrer setzt, führt der Weg weiter zu einer Kirche, in der viele Christen mitwirken, sich in Aufgaben rufen und schicken lassen.

Doch dann geschieht etwas Spannendes und eigentlich Unerwünschtes: Das Gefüge gerät in eine tiefe Krise. Auf einmal funktioniert nicht mehr, was doch bisher ein Erfolgsmodell war. Auf einmal fragen Menschen, warum sie einen Dienst tun sollen. In Frage gestellt wird auch, welche Rolle der Priester und die Leitenden haben. Das bislang ungefragte Engagement wird fragwürdig – und noch tiefere Abgründe tun sich auf: wozu eigentlich sind wir Christen, was hat mein Glaube mit dem Leben zu tun? Alles steht in Frage!

Diese Situation haben wir beim Pfarreinetzwerk in den Blick genommen: denn wenn etwas unsere Situation kennzeichnet, dann die vielen Fragen, Widerstände und Herausforderungen, die deutlich machen, dass in diesem besonderen Moment ein wirklicher Wandel ansteht. Wenn nicht alles täuscht, stecken wir genau in diesem Moment.

Aber wir deuten wir ihn? Stört diese Krise nicht? Ist sie nicht sehr bedenklich? Genau hier setzte unser Austausch und unser Workshop beim Pfarreinetzwerk an. Denn diese Krise ist ein Moment des Wachstums, und will auch als solcher wahrgenommen werden. Ja, die Krise ist ein Kairòs, ein wesentlicher Durchgangsprozess, um wirklich weiter zu kommen – zu einer Kirche, die sich gestaltet von der Geistwirklichkeit der Getauften. Deswegen gilt es, diesen Moment zu gestalten und wertzuschätzen.

Das Lob der Frage

Mit dem Team von Bukal Ng Tipan sind wir liturgisch wie praktisch in diese Phase der Kirchenentwicklung eingetaucht, haben uns der Chancen der jeweiligen Krisen vergewissert, haben miteinander geteilt, wo wir auf unserem Weg stehen. Und dann hat uns das Team von Bukal einen Weg gezeigt, mit dieser Situation umzugehen.

Es ist ja die Situation des Fragens: Und so wurden wir hineingeführt in die Rolle, die Fragen im Neuen Testament spielen. Jesus stellte nämlich viele Fragen, und sie hatten ganz verschiedene Funktionen. Mal dienten sie dazu, das Jesus ins Gespräch mit Menschen kam; sie dienten dazu, einen Konsens über ein Thema herzustellen, sie forderten zum Glauben heraus, sollten den Weg des Weiterdenkens ermöglichen, Motive vertiefen und schließlich Leben der Menschen mit dem Reich Gottes und der Frohen Botschaft verknüpfen.

In gewohnter Genialität offerierte das Bukalteam uns ein Werkzeug, uns ganz konkret mit den Fragen und Herausforderungen unserer Pfarreisituation zu befassen, und solche Situationen neu wahrzunehmen…als Wachstumsmomente. Das war in der Tat spannend, und zugleich herausfordernd. Denn das würde bedeuten, die Fragen zu würdigen, vor allem die Menschen, die Fragen stellen, denn hinter diesen Fragen steckt Energie und Engagement, das zur Geltung kommen will.

Und genau diese neue Wahrnehmung, die vielleicht Prozesse verlangsamt, aber zugleich auch alle Kräfte und Energien würdigt, führte uns wieder in das Gebet. Das Haus auf dem Felsen, das Haus auf Sand gebaut – beides ist wichtig. Und so brachten wir unsere Situationen, die Fragen und Hoffnungen, in eine tiefe liturgische Feier, mit der dann auch unser Treffen endete.

Erfüllt und mit einer ganz anderen Sicht auf die Fragen und Krisen sind wir zurückgekehrt an unsere Entwicklungsorte. Mit einem vollen Programm für das nächste Jahr! Es zeigt sich, wie sehr es sich lohnt, gemeinsam Erfahrungen zu teilen, miteinander auf dem Weg zu sein.

Herzlich willkommen, an unseren nächsten Treffen mitzuwirken.

Christian Hennecke

Erster Geburtstag: Das Pfarreinetzwerk hat sich weiterentwickelt

Ein Jahr nach der „Gründung“ des Pfarreinetzwerkes fand am 23./ 24. Juni 2017 das zweite „große“ Treffen statt, diesmal in Hildesheim. Am Freitagnachmittag reisten die 35 Teilnehmer*innen aus sechs Bistümern an. Schon bei der Kennlernrunde entstanden lebhafte Gespräche. „Gehen Sie auf jemanden zu, die oder den Sie noch nicht kennen und sprechen darüber, was Ihre wichtigste Lernerfahrung des letzten Jahres war,“ forderte Gabi Viecens die Frauen und Männer auf, und schon ging es los. Es war völlig egal, ob jemand aus Münster, Lüneburg oder der Schweiz angereist war – das Interesse aneinander und daran, was sich in den Gemeinden, Pfarreien und anderen Kirchorten derzeit tut, verband alle.

Hören und Staunen

Überhaupt stand am Freitag das Erzählen im Vordergrund. Was haben die Pfarreien, die im vergangenen Jahr Lernpartnerschaften gebildet haben, erlebt? Was war schwierig, was ist gelungen? Dabei ging es nicht um große und aufwändige Aktionen. „Was mir klein und unbedeutend erscheint, kann für jemand anders eine wichtige Sache sein. Erst im Spiegel der Zuhörenden beginnt das Gelernte zu glänzen.“ leitete Dr. Christian Hennecke die Runde ein.

Pfarrer Massolle aus Beverungen berichtete von einem Besuch in Göttingen, wo sie Diakon Martin Wirth und die Lokalen Leitungsteams aus Maria Trost trafen. Zurück in Beverungen fanden sie es oft schwierig, mit der eigenen Begeisterung eine größere Anzahl von Gläubigen anzustecken. „Uns war klar: Wir müssen zuerst den Pfarrgemeinderat überzeugen“ und „Man braucht Geduld. Davon habe ich meistens zuwenig“ gibt Pfarrer Massolle freimütig zu.

„Diese Erfahrung haben wir auch gemacht!“

Das Team aus Dresden, das mit vier Personen angereist ist, erzählte, dass ihre Pfarrei ungewöhnlich jung ist. Das Durchschnittsalter ist 33 Jahre, es gibt viele Familien mit Kindern. Von ihrem Besuch in der Pfarrei Carl Lampert in Halle haben sie sehr profitiert und viele wertvolle Tipps mitgenommen. Zum Beispiel die Gelassenheit, dass nicht alle gleich mitmachen müssen, sondern jede Gemeinde ihren eigenen Weg und ihr eigenes Tempo entwickeln kann. Oder das Detail, dass alle Gemeinden – egal ob groß oder klein - die gleiche Anzahl von Stimmen im Dekanatsrat haben – „das hat sehr zum Frieden beigetragen.“

Marianne Reiser aus Seebach/Schweiz erzählt, dass sie den Reichtum der Kleinen Christlichen Gemeinschaften „wiederentdeckt“ haben, Pfarrer Martin Piller aus derselbern Pfarrei von der nicht zu unterschätzenden Bedeutung guter Information und Kommunikation. Dies bestätigt Elke Beier aus Münster und erzählt außerdem von ihrem Treffen mit der Partnerpfarrei aus Hamburg. Es ist nicht immer so einfach, eine gute Zeit zu finden und sich gut vorbereiten. „Irgendwie ist ja auch immer jeder mit den eigenen Sorgen und Problemen beschäftigt“. Andererseits profitieren durch die Besuche nicht nur die Besucher, sondern auch die Besuchten, wie das Schweizer Team mehrfach erlebt hat.

Wegweisend: Der Visionsprozess in St. Ursula

Ein besonderes Erlebnis war die Präsentation zum Visionsprozess in Oberursel und Steinbach. Dazu gehörte z. B. ein mit viel Liebe und Sachverstand durchgeführte Interviewaktion und die dazugehörende Auswertung und als Highlight ein Visionstag in der Stadthalle. Die Idee war, eine gemeinsame Vision für die Pfarrei mit möglichst vielen Menschen zu entwickeln. Gelernt hatten die Oberurseler dies auf den Philippinen und nun für die eigene Pfarrei eine passende Form entwickelt. Das Besondere lag darin, dass die 63 (!) Interviewer sehr gut auf die Aktion vorbereitet waren und die eigentliche Befragung allen Beteiligten zunehmen Spaß machte, so dass am Ende 350 Interviews ausgewertet werden konnten.

Nachzulesen unter http://www.kath-oberursel.de/cms/index.php5?q=/visisonsprozess/

Workshops und Liturgien

Am Samstag erarbeiteten die Teilnehmenden unter der Anleitung des Teams Bukkal ng Tipan/Philippinen Module für ihre jeweiligen Orte, eingerahmt vom Hören auf die Heilige Schrift in Form des Bibelteilens und einer Segensliturgie.

Beim diesjährigen Treffen konnten auch Interessierte teilnehmen konnten, die bisher noch nicht dabei sind. So waren vor allem aus Orten des Bistums Hildesheim „Neugierige“ gekommen, die sicher auch die Frage im Gepäck hatten, ob dies auch etwas für die eigene Pfarrei wäre. Es könnte gut sein, dass sich außer Göttingen und Duderstadt demnächst auch anderer Orte unseres Bistums am Netzwerk beteiligen. Das nächste Treffen wird am 28. und 29. Juni 2018 stattfinden.

Wie es weitergeht…

Das Pfarreinetzwerk hat sich entwickelt, auch wenn es noch in der „Kleinkindphase“ ist, wie Christian Hennecke augenzwinkernd bemerkt. Umso wichtiger ist es, immer wieder gemeinsam auzuwerten, was die Beteiligten weiterbringt und was sich bewährt, welche Hilfestellung gut tut und was eher schwierig ist. Einhellig ist die Meinung der Teilnehmenden, dass es eine gute Idee ist, sich über alle Bistums- und sonstigen Grenzen zu vernetzen. Ich kann anderen ein gute „Spiegel“ sein, weil ich nicht Teil ihrer Hierarchie und ihres Systems bin, also wirklich den Blick „von außen“ habe, bringt es ein Teilnehmer auf den Punkt.

Im kommenden Jahr ist geplant, zwei Orte mit allen Interessierten gemeinsam zu besuchen: im November St. Cyriakus Duderstadt mit der Initiative „Segensorte“ und im April St. Ursula Oberursel & Steinbach, um zu erfahren, wie es mit dem Visionsprozess weitergegangen ist. Wer sich dafür interessiert oder mehr über das Netzwerk erfahren möchte, melde sich über loki@bistum-hildesheim.de.

Der Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim, Dr. Christian Hennecke, stand in punkto lokale Kirchenentwicklung Rede und Antwort in Göttingen.

Ein spannender Auftakt

Am 16. Und 17. Juni dieses Jahres starteten wir einen ersten Versuch in Göttingen. Ganz in der Nähe vom Bahnhof liegt die Katholische Pfarrei St. Godehard, also gut erreichbar für alle. Zusammen mit unserem Team aus Hildesheim und dem Team aus Bukal Ng Tipan haben wir uns an einem ersten Tag mit Verantwortlichen aus 12 Diözesen getroffen, um die Idee eines Netzwerkes zu reflektieren und mögliche Perspektiven auszuloten. Es ist ja nur ein Anfang, und kein exklusiver Kreis – aber es brauchte ja dennoch eine gemeinsame Verständigung über den Sinn und die Richtung unserer Initiative.

Es war ein spannender Tag, denn nach einem ausführlichen Austausch sind wir mehr als je davon überzeugt und begeistert davon, eine solche Lerngemeinschaft in ihrer doppelten Dimension der Verantwortungsträger und der Pfarreien zu starten.

Drei Horizonte unserer zukünftigen Arbeit schienen auf:

  • Es geht darum, gelungene Erfahrungen ansichtig zu machen und zu reflektieren
  • Wir können einander wichtige Arbeitstools zur Verfügung stellen
  • Theologische Fragen werden zu reflektieren sein, die sich aus diesen Prozessen ergeben.

Damit ist für das Treffen im nächsten Jahr eine doppelte Zielrichtung gegeben: neben dem Austausch braucht es ein theologisches Nachdenken über die Prozesse selbst. So werden wir es im nächsten Jahr machen!

Voller Begeisterung

Fast 60 Teilnehmende aus 10 Pfarreien sind am nächsten Tag im selben Pfarrzentrum. Große Gastfreundschaft. Tolle Stimmung. Nach einer Vorstellung und einem Eintauchen in die Schrift kommt es zu einem lebendigen Austausch zwischen den Pfarreien. Und das ist das eigentlich Spektakuläre dieses Tages. Denn ein solcher Austausch macht enorm viel Mut. Es wird ja auch deutlich, dass alle am Anfang mit ähnlichen Herausforderungen zu leben haben. Nicht alle, die kommen wollten, konnten kommen. Und viele Pfarreien, die im Aufbruch sind, haben noch nichts davon gewußt. Aber es ist ja ein erster Anfang!

Im Laufe des Tages wächst die Lust am gemeinsamen Weg immer mehr, und es ist spannend zu sehen, wie leicht und locker der gegenseitige Austausch ist – und die Lust, voneinander zu lernen. Termine wurde ausgemacht, Pärchen von Pfarreien bildeten sich schnell. Am Ende haben wir gefragt: Welche Hoffnung verbinden wir mit einem Netzwerk LoKi? Welche konkreten Schritte könnten wir gehen? Welche Unterstützung brauchen wir?

Es wurde deutlich, dass es diese wechselseitige Inspiration braucht, das gegenseitige Treffen. Und so wird es im nächsten Jahr sein. Wir werden im Herbst eine Online Plattform errichten, auf der dann auch der Austausch, das Lernen voneinander und die Kontaktaufnahme möglich wird.

Geplant ist das nächste zweitägige Treffen mit allen Pfarreien im Juni 2017.

A presto!

Bisher beteiligte Pfarrgemeinden in den Bistümern:
Hamburg: Pfarrei Mariä Himmelfahrt Elmshorn 
Hildesheim: Pfarrei Maria Frieden Göttingen und St. Cyriakus Duderstadt 
Dresden: Pfarrei St. Josef Dresden-Pieschen 
Münster: St. Bartholomäus Ahlen 
Paderborn: Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen, Pastoraler Raum Warburg, Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg 
Magdeburg: Pfarrei St. Johannes und Pfarrei Carl Lampert

Lernpartnerschaften, die sich bisher gebildet haben:
Ahlen – Hamburg
Burg – Siegen 
Dresden – Halle – Duderstadt 
Beverungen – Göttingen

Lokale Kirchenentwicklung im Dialog

Reden Sie mit: Das Team der Lokalen Kirchenentwicklung des Bistums Hildesheim können Sie direkt bei Facebook treffen. Dort liefern wir tagesaktuelle Informationen, geben Denkanstöße, stellen Ideen vor – und hören uns an, was Sie zu dem Prozess zu sagen haben. Besuchen Sie unserer Treff- und Informationsort für alle, die mit uns auf dem Weg sind mit einer Kirche, die den Menschen dient.

Ihr direkter Kontakt zu uns

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