25. Oktober 2017 Heilig Geist Sarstedt

Das Einstiegsthema des Abends: Ist ein Kindergarten oder die Schule eigentlich ein „Kirchort“, an dem Glaube weitergegeben wird? Mit welcher Motivation melden Eltern ihre Kinder zum Beispiel an kirchlichen Schulen an?

Viele der Personen, die sich an diesem Abend im Sarstedter Pfarrheim versammelt haben, haben direkte Erfahrungen mit dem Thema – sie haben selber Kinder im Schulalter, haben als Lehrer/in an einer Schule gearbeitet oder durch Ehepartner damit direkt zu tun. Die Meinungen gehen dennoch oder gerade deshalb auseinander: Geht es den Familien vor allem um guten Unterricht und wenig Ausfall, oder geht es auch und vor allem um Werte, die vermittelt werden, um einen menschlichen Umgang miteinander? Jugendliche und junge Erwachsene gehen selten, manche nie in „normale“ Gottesdienste. Aber es ist ein Trugschluss zu glauben, dass sie nicht an Gott glauben. Viele sagen, dass diese Welt für sie einen Sinn hat, dass sie Verantwortung für andere übernehmen. Und manchmal ist man erstaunt, wie wichtig den jungen Leuten dies ist. Und dass sie es wertschätzen, im Religionsunterricht über diese Dinge sprechen können.

Wie wird sich der „Kirchort Schule“ weiterentwickeln? Sicher an vielen Orten sehr unterschiedlich, wie wir auch von den Mitwirkenden am Projekt „KooperativeSchulpastoral“ gehört haben Wer Interesse hat, kann unter www.bonifatiuswerk.de/hilfen/glaubenshilfe/personalstellenfoerderung/2014/koop-schulseelsorge mehr dazu lesen. Wichtig wird sein, diese Orte nicht vereinnahmen oder mit der eigenen Form der Kirchlichkeit vergleichen zu wollen.

Die Aktion „Treffpunkt Gott,“, die einige Jahre hier in Sarstedt stattgefunden hat, hatte sich bewusst die Grundschule als Ort ausgesucht. Rausgehen aus den eigenen Räumen – sich von anderen Orten inspirieren und verändern lassen ist bei Entwicklungswegen oft der erste Schritt.

Dieser Reisebericht stammt von 
Christiane Müßig, Referentin für Lokale Kirchenentwicklung

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