23. Januar 2018 in St. Josef Holzminden

Das Weserbergland gehört zu den Gebieten unseres Bistums, deren Bevölkerung in den nächsten Jahren weniger und älter sein wird. Menschen eher weg- als zuziehen.

Das wirkt sich immer aus – auch auf die Arbeit von Kirchengemeinden, die hier ganz anders gefragt sind als in Gegenden mit vielen Kindern und jungen Familien.

Umso erstaunlicher, dass es hier lebendige Jugendarbeit gibt, dass der Bereich Firmvorbereitung und Messdiener als „wachsend“ bezeichnet wird. Es kommt eben immer darauf an, ob es Menschen gibt, die sich für eine Sache engagieren. Und vielleicht ist das sogar der Vorteil von „strukturschwachen“ Gegenden (blödes Wort!), dass Jugendliche sich hier eher ansprechen lassen als an Orten, wo es an Freizeitmöglichkeiten „alles gibt“.

Schade, dass keine Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Caritas, des Kindergartens oder der Grundschule da waren. Erfahrungen bei anderen Besuchen haben gezeigt, dass diese immer eine andere Perspektive auf die Wirklichkeit haben und manches in ein anderes Licht rücken kann.

 

 

 

 

Dieser Reisebericht stammt von 
Christiane Müßig, Referentin für Lokale Kirchenentwicklung

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